Von 20. April bis 28. Mai wird der Projektraum der Landesgalerie Burgenland im Rahmen des X-art Kunstfestivals Schauplatz zahlreicher spannender Kunstprojekte sein.

Hier eine kleine Übersicht über einige Programmhighlights:

Ausstellungen

shades of gray: Schattierungen von Grau – stehen nicht nur im Mittelpunkt eines Blockbusters, sondern auch im Zentrum eines Kunstprojektes. Grau ist die Farbe des Schattens in seiner Bedeutung als „das Unbewusste“. Es steht für den Übergang zwischen dem Bekannten und Unbekannten. In der Grauzone befindet sich das Undefinierte, das weder gut noch schlecht ist. Im Rahmen des Fotoprojektes „shades of gray“ setzen sich sieben Künstlerinnen – Maria Binder, Eva-Maria Biribauer, Thea Blaas, Doris Dittrich, Christina Lag-Schröckenstein, Lissy Pernthaler und ­Letizia Werth – mit Allegorien zu unterschiedlichen Bedeutungsebenen der „Farbe“ Grau auseinander.

inside – outside, Frauen im Iran: Im Ausstellungsprojekt „inside – outside, Frauen im Iran“ werden mit viel Einfühlungsvermögen die unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten von iranischen Frauen dokumentiert. Die Fotos stammen von im Iran lebenden Frauen – von Profis wie von Amateurinnen.

Projekte

Das Fotostudio. Die Künstlerin Lisa Großkopf setzt sich in ihrem Projekt „Das Fotostudio“, das an der Schnittstelle von Fotografie und Performance angesiedelt ist, mit den unterschiedlichen Betrachtungsweisen des „Männlichen“ und des „Weiblichen“ auseinander und fordert zum Mitmachen auf.
6. Mai: 14 bis 16 Uhr,
7. Mai: 13.30 bis 17 Uhr

Licht- und Schattenwelten – Frauen und ihre Lebensrealitäten von Pia Bayer. Von gekrönten Häuptern und Königinnen der Herzen, von Sexgöttinnen und Heiligen, von der Spionin bis hin zur Erfinderin reicht das Spektrum der 20 Frauen, die in diesem Biografie-Projekt präsentiert werden.

Lesung

Veza Canetti. Die Frau hinter Elias. Die jüdische Dichterin Veza Canetti opferte sich zeitlebens für ihren Mann, den Nobelpreisträger Elias Canetti, indem sie ihm Lektorin, Förderin und Korrespondentin war – obgleich auch sie selbst schrieb. Erst viele Jahre nach ihrem Tod erschien ihr erster Roman „Die Gelbe Straße“. Ein Referat über die Lebensbedingungen und das Werk der Dichterin sowie eine Lesung aus ihren Büchern sollen Einblick in die vielschichtige Persönlichkeit und das avancierte Werk Veza Canettis geben.

Lesung mit Petra Ganglbauer, 7. Mai, 15 Uhr

http://landesgalerie-burgenland.at

TEXT: Michael Krause, FOTO: Bahar Aslani

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