Endlich ist der Frühling da. Doch bevor man diesen richtig genießen kann, haben Hobbygärtner einiges zu tun, um ihren Rasen wieder auf Vordermann zu bringen. Warum das kaum etwas mit Mathematik zu tun hat und worauf bei der Rasenpflege unbedingt geachtet werden sollte, verraten wir Ihnen hier:

Wie ein Teppich, so soll er sich anfühlen, der Rasen im eigenen Garten. Ein sattes Grün ohne lästige Erdflecken oder Löcher im Boden – so schaut eine schöne Wiese aus. Die kommt aber nicht von selbst, es braucht einiges an Arbeit, Zeit und das richtige Werkzeug. Stöbert man ein bisschen in diversen Ratgebern, merkt man schnell, dass es zahlreiche unterschiedliche Wahrheiten in Sachen Rasenpflege gibt.

Rasenfeind: Winter

Dicke Schneedecken, Nässe, Laubreste und Äste und der daraus folgende Sauerstoffmangel machen dem Boden im Garten schwer zu schaffen. Fäulnis, Moos und Grasverfilzungen sind in den meisten Fällen die Folge. Da braucht es einiges an Arbeit, dass der Rasen sich wieder von den Winterstrapazen erholt. Zuallererst gilt abzuwarten, ob die frostigen Temperaturen wirklich vorbei sind. Erst wenn man sicher sein kann, dass der Frühling im Anmarsch ist kann die Rasenrettung beginnen. Dann heißt es, Rasenmäher aus dem Winterurlaub hervorgeholt, die erste Ausfahrt steht an!

Rechen oder rechnen?

Bevor man mit der eigentlichen Pflege beginnt, muss das Gras auf eine einheitliche Länge gekürzt werden. Bitte nicht zu kurz! Dann geht es ans Vertikutieren. Es klingt wie eine fünfte Grundrechnungsart, bedeutet aber grundsätzlich, die Wiese gründlich abzurechen. Fauliges Laub, Moos, Verfilzungen und Sonstiges werden entfernt und der Boden bekommt wieder Sauerstoff zum Atmen. Gehen Sie dabei bitte behutsam vor, damit Sie nicht mehr ruinieren als pflegen. Das kann vor allem vorkommen, wenn man elektrische Vertikutierer verwendet. Über den richtigen Zeitpunkt dafür scheiden sich die Fachgeister. Manche empfehlen sogar, als ersten Schritt zu vertikutieren, sodass der Boden schnell belüftet wird. Andere meinen, dass erst, wenn das Gras wieder zu wachsen beginnt, gerecht werden sollte; aufgrund der leichten Beschädigungen, die entstehen. Jedenfalls aber sollte der Boden durchfeuchtet und nicht zu trocken sein, damit der Rasen die Möglichkeit hat, gleich weiterzuwachsen.

Richtig streuen

Jetzt ist die Erde bereit für Nährstoffe, es geht ans Düngen. Zu empfehlen sind Streuwagen, für eine regelmäßige Verteilung. Richtig gedüngt (bitte mit Bio-Dünger!), hat der Rasen wieder genug Kraft, um zu wachsen. Unansehnliche Rasenlöcher müssen ausreichend nachgesät werden. Achten Sie auch hier auf die richtige Verteilung und darauf, dass betroffene Stellen nicht betreten werden, um die keimende Saat nicht zu zerstören. Mit einem gnädigen Wettergott oder einer richtigen Bewässerung wird der Boden ausreichend befeuchtet und dem sattgrünen Teppich, der zum Spielen und Relaxen einlädt, steht nichts mehr im Wege! 

Gartenfreuden Perchtoldsdorf

Wollen Sie mehr über die richtige Rasenpflege erfahren, besuchen Sie die Messe Gartenfreuden Perchtoldsdorf.
Wann: 1. bis 5. Mai 2019, Freitag 13 bis 19 Uhr, Sam. und Son. 10 bis 19 Uhr
Wo: Burg Perchtoldsdorf, Paul-Katzberger-Platz 1, 2380 Perchtoldsdorf
Weitere Infos finden Sie hier www.gartenfreuden.at

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