Vor mittlerweile 68 Jahren wurde Burgenlands größter Wohnbauträger, die Oberwarter Siedlungsgenossenschaft (OSG), gegründet und beheimatet seither über 45 Prozent der Einwohner.

Allein am Sitz des Unternehmens, in der Stadtgemeinde Oberwart, wurden in den nun bereits über sechs Jahrzehnten 1.533 Wohnungen und Reihenhäuser gebaut, in denen über 3.400 Menschen leben. Das bedeutet also, dass mehr als 45 Prozent der Oberwarter Bevölkerung in einer Wohnung bzw. einem Reihenhaus der OSG wohnen.

Aktuell: Wohnen am Park

Die OSG hat das ehemalige Kasernenareal gekauft – hier wird nach den Plänen des Oberwarter Architekten Martin Schwartz neben der neuen Postfiliale auch ein bunter Mix an Wohnungen entstehen. „Von 1961 bis März 2012 war die Post bereits Mieter der OSG im ersten mehrgeschoßigen Wohnhaus der OSG in Oberwart, im ehemaligen „Forumhaus“. Ab Ende des nächsten Jahres soll die neue Postfiliale im Wohnhaus „Wohnen am Park“ eröffnet werden“, so OSG-Chef Alfred Kollar beim Spatenstich. „Wir freuen uns, die Post nun wieder als Partner begrüßen zu dürfen.“

Auch Alexander Frech, Geschäftsfeldleiter und Leiter Vertrieb Filialen der Österreichischen Post AG, bedankte sich bei allen Beteiligten für dieses Projekt. „Ich freue mich, dass an diesem perfekten Standort bald eine moderne Postfiliale mit einer Größe von rund 230 m² eröffnet werden kann.“ Die Fertigstellung ist für Dezember 2019 geplant. Insgesamt werden hier auch 18 Wohnungen entstehen – 3,4 Millionen Euro werden investiert, die nahezu vollständig in Form von Aufträgen in die regionale Wirtschaft fließen.

Alleine 2017 wurden durch Burgenlands größten Wohnbauträger Aufträge im Wert von 110 Millionen Euro vergeben – durch diese Aufträge werden über 2.000 Arbeitsplätze in der burgenländischen Bauwirtschaft gesichert und eine Wertschöpfung von über 200 Millionen Euro ausgelöst. Für Bürgermeister Georg Rosner ist dieses Projekt ein weiterer wichtiger Schritt für Oberwart: „Die OSG ist ein wichtiger Motor für eine dynamisch wachsende Stadt. Eine Stadt, in der Kräne stehen, hat Zukunft.“
Aktuell baut die OSG auf 128 Baustellen 1.280 Wohnungen und Reihenhäuser. Alleine in den nächsten zwei Jahren investiert die OSG nur in der Stadtgemeinde Oberwart 13 Millionen Euro – ein kräftiger Impuls für die heimische Wirtschaft.

StadtBlick – Wohnen in der Waldmüllergasse

Mittlerweile wurde bereits der Spatenstich für ein neues Projekt, in unmittelbarer Nähe zum Demenzzen­trum, gefeiert. Nach den Plänen des Architekturbüros Martin Schwartz wird eine moderne Wohnanlage mit Wohnungen für junge Menschen und Familien sowie mit betreubaren Wohnungen für Senioren entstehen.

Attraktive Reihenhäuser

Am Peter-Zauner-Weg sind nach den Plänen von Architekt Martin Schwartz topmoderne Reihenhäuser entstanden. Aufgrund der guten Nachfrage ist ein Weiterbau geplant. Auch in der Augasse sollen moderne Niedrigenergie-Reihenhäuser errichtet werden.

Die neue Welle

Und auch ein neues Projekt ist schon in Vorbereitung: Die OSG plant auf dem Areal des ehemaligen Tennisplatzes zwei ganz besondere neue Wohnprojekte. 22 Wohnungen werden in Zentrumsnähe entstehen. 18 Start- und Familienwohnungen sowie vier Wohnungen mit Dachterrasse sind hier geplant. „Die innovative Gestaltung der Architektur stammt von DI Gerald Guttmann und bildet sozusagen ‚eine neue Welle‘. Das neue Wohnobjekt soll in die Landschaft passen. Und das tut es“, so OSG-Obmann Alfred Kollar.

Vorausgeblickt – H2

Gegenüber dem „Forum-Haus“ und schräg gegenüber dem Hochhaus soll ein Gebäude entstehen, welches nicht nur durch seine außergewöhnliche Architektur besticht, sondern Geschäfte, Büros, Ordinationen und auch Wohnungen in sich vereint. Im Vorjahr wurde das neue Projekt „H2“ bereits dem Stadtrat und den Medien vorgestellt, außerdem fand ein offizieller Informationsabend für die Bevölkerung statt. Der Baubeginn ist für Frühjahr 2019 geplant.

Demenzzentrum

Bereits in der letzten Ausgabe wurde die Partnerschaft mit der Diakonie Südburgenland vorgestellt. Auf dem Areal des ehemaligen Magnet-Markts entstand mit dem „Demenzzentrum“ eine Wohngemeinschaft für 24 Menschen.

Foto: © OSG