Mit „Gräfin Mariza“ setzt Peter Edelmann, der neue Künstlerische Direktor der Seefestspiele Mörbisch, auf eine Operette mit Hitgarantie. Aber nicht nur dieser Plan verspricht Erfolg. Die größte Geige der Welt soll die Bühne schmücken.

Da Müsst ihr hin! So etwas habt ihr noch nicht gesehen, in Mörbisch schon gar nicht“, so eine Mundpropaganda wünscht sich Peter Edelmann. Über ein Jahr hat er bereits die Künstlerische Leitung der Seefestspiele Mörbisch inne. Der Nachfolger von Gerald Pichowetz verspricht Österreichs größtem Operettenfestival neuen Ruhm und Glanz. Mit „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán will der neue Künstlerische Direktor ein unvergessliches Debüt in Mörbisch feiern: Von 12. Juli bis 25. August werden die Gräfin und ihre Verehrer auf der einmaligen Seebühne aufspielen.

Bühnenbild mit Wow-Effekt

Erfolgsträchtiges hat er bereits seit Langem im Sinn: „Wir spielen unsere Stücke. Stücke, die in Österreich uraufgeführt und komponiert worden sind. Das wird meine Linie.“ „Die Fledermaus“, „Die lustige Witwe“ und „Im weißen Rössl“ sind nur wenige der gemeinten Hits.

Mit der Operette „Gräfin Mariza“ plant er aber ein ganz besonderes Spektakel und beginnt es mit einer Vision: die größte Geige aller Zeiten auf der Bühne in Mörbisch – spielt sie ja quasi gemeinsam mit der Gräfin die Hauptrolle. Unmöglich? Mitnichten. Bühnenbildner Manfred Waba hat es, nach anfänglichem Zaudern, doch realisiert: 45 Meter lang, der Hals 15 Meter hoch. So riesig wird das Streichinstrument sein. Sie soll für jede Menge Gesprächsstoff sorgen und Neugierige nach Mörbisch locken.

Hier trifft Entertainment auf Entschleunigung

Nicht nur die Operette soll das Publikum verzaubern, auch das Gesamtpaket muss stimmen und überzeugen. So genießen die Gäste ab jetzt WLAN und ausländische Besucher können sich die Untertitelung in verschiedenen Sprachen auf ihr Smartphone holen.

Neben dem Festspielbesuch bietet Mörbisch aber auch Entspannung, Entschleunigung und viel Bewegung. Eine Runde zu Fuß oder mit dem Rad um den See, danach ein Besuch beim Heurigen – hier wird Urlaub in der Natur gemacht.

Peter Edelmann hat damit allerdings immer noch nicht genug, er will in Zukunft auch das junge Publikum für sein Festival begeistern. Mit einer Kinderproduktion in der letzten Schulwoche – das aktuelle Stück kindgerecht komprimiert auf eine Stunde – ist er sich bereits 2.000 neuer, begeisterter Fans gewiss.

Mehr zum burgenländischen Kultursommer

Hier finden Sie ausführliche Informationen rund um die burgenländischen Festivals:

FOTO: Seefestspiele Mörbisch/Jerzy Bin

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