Burgenland meets China! Nach 18 Jahren wagt es Direktor Peter Edelmann: Bei den alljährlichen Festspielen in Mörbisch verwandelt er die Seebühne wieder in „Das Land des Lächelns“.

„DIE ERSTE GARDE“ der Operettenbühnen will er nach Mörbisch holen. Das ist das Vorhaben von ­Direktor Peter Edelmann, dem er ­jedenfalls in der zweiten Saison treu bleibt. Mit der romantischen Operette von Franz Lehár kommt heuer eine berührende Liebesgeschichte auf die größte Operettenbühne der Welt. Die Dichte an unvergesslichen Melodien wie „Dein ist mein ganzes Herz“ oder „Immer nur lächeln“ und die einmalige Seebühne inmitten der atemberaubenden Naturkulisse des Neusiedler Sees versprechen einen Abend, der lange in Erinnerung bleibt. „Das Land des Lächelns ist die vielleicht emotionalste aller Operetten, die keinen Besucher ungerührt lässt“, ist sich Peter Edelmann gewiss. „Ein Abend voll Romantik und großer Gefühle ist garantiert. Wir wollen das Publikum in jeder Hinsicht überraschen und unterhalten: sei es mit großen Dimensionen und technischen Raffinessen in Bezug auf das Bühnenbild, traumhaften Kostümen, Musik auf höchstem Niveau oder mit einer hervorragenden Besetzung.“

Der Reiz des Fremden

In dem österreichisch-chinesischen Stück von Franz Lehár steht die Liebe zweier junger Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen auf dem Prüfstand. Während seines Aufenthaltes in Wien lernt der chinesische Diplomat Prinz Sou-Chong die aus einer adeligen Familie stammende Lisa kennen. Die beiden fühlen sich zueinander hingezogen und verlieben sich. Die Verbindung wird jedoch vom Einfluss unterschiedlicher Kulturen und gesellschaftlicher Verpflichtungen geprägt.

Das Bühnenbild entführt die Besucher mithilfe technischer und optischer Raffinessen in die gegensätz­lichen Welten von Wien und Peking. Nach der größten Geige der Welt im Vorjahr überzeugt es wieder mit überdimensionalen Kulissen. Der erste Akt des Stücks ist im Wiener Prater angesiedelt und verwandelt sich im zweiten Teil – wenn Lisa Sou-Chong nach China folgt – in die mystische Welt des Orients. Herzstück wird ein 16 Meter hoher chinesischer Drachenkopf sein.

Entwurf Bühnenbild „Land des Lächelns“ © Seefestspiele Mörbisch/Walter Vogelweider

Rund um die Festspiele

Erleben Sie echte Spitzengastronomie im Festspielrestaurant Meggyes oder probieren Sie regionale Schmankerl und Weine entlang der Genussmeile. Dazu gibt es atem­beraubende Sonnenuntergänge und kühle Drinks auf der Panorama­terrasse. Ein Best-of der StarClub-Kulinarik bietet die „Kulinarische Schifffahrt“ zu ausgewählten Terminen. Bei Bühnenführungen gibt’s ­einen Blick hinter die Kulissen: Betreten Sie die Bretter, die die Welt bedeuten. Führungen gibt es an jedem Vorstellungsabend, ausgenommen bei der Premiere. Eine stressfreie Anreise ist möglich mit den Bus-Shuttles ab Wien, Eisenstadt und weiteren ausgewählten Einstiegen im Burgenland sowie aus NÖ und der Steiermark. Besonders empfehlenswert: Boot-Shuttles ab Rust, Podersdorf, Illmitz und Fertőrákos. Einfache Planung für vielfältige Erlebnisse! 

Tickets und Infos „Das Land des Lächelns“

Ganz Burgenland wird heuer zur Festival-Bühne – mehr Festivals finden Sie hier.

Foto: Direktor Peter Edelmann bei den Aufbauarbeiten der diesjährigen Bühne der Seefestspiele Mörbisch. © Seefestspiele Mörbisch / Jerzy Bin