Am 13. April laden wissenschaftliche Institutionen wieder zur Nachtschicht ein. Ab 17 Uhr findet die „Lange Nacht der Forschung“, Österreichs größter Forschungs-Event, statt. Bei freiem Eintritt kann man sich von den Leistungen der heimischen Wissenschaft begeistern lassen.

Österreichs Wissenschaft vollbringt großartige Leistungen. Bei der „Langen Nacht der Forschung“ gibt es die Chance, live dabei zu sein. Seit 2005 öffnen allerhand Institutionen ihre Pforten für interessierte Menschen. Am 13. April ist es wieder soweit. Ab 17 Uhr gibt es die Gelegenheit, sich am Dialog mit der Wissenschaft zu beteiligen. Die Forscher vor Ort nehmen sich gerne die Zeit, mit dem Publikum zu diskutieren.

Burgenland forscht

Die Auswahl ist nicht enden wollend. Alleine im Burgenland gibt es 64 Stationen. In der HTL Eisenstadt kann man eine 3D-Konstruktion und einen Windkanal bewundern, im Technikum Güssing kann man die Biotreibstoffe der nächsten Generation kennenlernen. „Birdwatching“, also Vogelbeobachtung, bietet die Biologische Station Neusiedler See ebenso an wie einen Besuch im chemischen und mikrobiologischen Labor. Die Fachhochschule Burgenland am Campus Pinkafeld widmet sich dem Trendthema „Eye Tracking“.

Quiz und Kino in Niederösterreich

394 Stationen gibt es in Niederösterreich. An der Donau-Universität Krems beschäftigt man sich mit Biodiversität. „Das große Wissensquiz der Digitalen Transformation“ lockt in die IMC Fachhochschule Krems. Ebenfalls spannend wird das „Economy-Science-Quiz“ am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt. Das Kino im Kesselhaus in Krems zeigt die vieldiskutierte Dokumentation „The Green Lie“. Die Wein- & Obstbauschule Krems stellt die Lebewesen, die unsere Böden lebendig machen, vor.

Kosmos, Insekten und Kernreaktoren

606 Stationen gibt es in der Bundeshauptstadt Wien. Das Angebot reicht vom „Abenteuer Kosmos“ in der Universitätssternwarte über „Ägyptens Geheimcode“ im Kunsthistorischen Museum bis hin zum Geschmacksexperiment „Insekten-Schokobrunnen“ im Science Lab. Am Vienna International Centre gibt es mehrere Stationen, darunter eine, die zeigt, wie ein Kernreaktor funktioniert. Auch die MedUni Wien ist stark im Programm vertreten und stellt das Thema Zähne in den Mittelpunkt, etwa mit Stationen wie „Zahn Wars“ und „Zähne züchten: Zahnersatz aus dem Labor“.

Das komplette Programm finden Sie auf der Homepage der „Langen Nacht der Forschung“. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, außer bei manchen Führungen, sofern angegeben.

FOTO: bmvit/Johannes Zinner

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