Die Salamikönige von Stastnik feiern 120. Jubiläum. Außerdem ist das Unternehmen seit 20 Jahren Teil von Radatz. Darüber hinaus: Bei Radatz treffen Wurstwaren und Wien Gin von den Kesselbrüdern aufeinander.

1898 legte Johann Stastnik „der Erste“ den Grundstein für die Wiener Fleischererfolgsgeschichte. Stastnik und dessen Söhne sowie Enkel führten das Unternehmen durch zwei Weltkriege in ein neues Zeitalter. 1948, 50 Jahre nach der Gründung, kam es zu einer schicksalhaften Begegnung: Die Stastnik-Erben trafen den ungarischen Meister Franz Velebil, der ihnen dazu riet, sich an der Salami zu probieren.

Mit Salami zum großen Erfolg

Gesagt, getan. Die Salami, bekannt als Königin der Würste, zu meistern, ist eine wahre Kunst. Man braucht die richtigen Zutaten, Temperaturen, Luftfeuchtigkeit und jede Menge Geduld. Das Unternehmen Stastnik landete mit der Haussalami einen Volltreffer. Noch heute ist die Salami das beliebteste Stück und Aushängeschild des Betriebs.

Vor zwanzig Jahren wurde Stastnik Teil von Radatz und erreicht seitdem mehr Menschen denn je. Auf die Salami ist man heute so stolz wie eh und je, so auch Firmenchef Franz Radatz (FOTO). 120 Jahre Stastnik, das ist ein Grund zum Feiern. Zum Jubiläum gibt es als Sonderedition die Stastnik Camembert Salami, eine langsam gereifte Rohwurst, umhüllt von essbarem Edelschimmel. Verfeinert wird dieses Produkt mit kleinen Camembert-Stücken.

Gin trifft Fleischwaren

Apropos Radatz: Das Wiener Familien-Unternehmen hat gemeinsam mit Wien Gin eine eigene Produktlinie rund um das Trendgetränk Gin entwickelt. Die Partner sind die Kesselbrüder. Dahinter verbergen sich die drei Freunde Achim Brock, Florian Koller und Thomas Tirmantinger. Mit einer 5-Liter-Distille tüfteln sie an eigenen Kompositionen. Dass es dabei Gin sein sollte, war rasch klar. „Gin ist eine sehr individuelle Spirituose“, sagt Brock. „Man kann so viel hineingeben: Kräuter und Gewürze, Gurken oder Orangen.“

Gemeinsam mit Radatz serviert man nun die Produktlinie. Dazu zählt der Beinschinken #GINken mit einer Holundernote, die Gin-Cabanossi mit Wacholdergeschmack und die Bratwürstel, bei denen Röstaromen auf Wacholder treffen. Somit hat es der Getränketrend Gin auch bis in die Wiener Fleischereien geschafft.

Die Waren sind aufgrund der hohen Nachfrage auf Wien-Gin-Events, in Radatz-Filialen und bei Themenaktionen auch bei Merkur, Billa, Meinl am Graben sowie Metro erhältlich.

FOTO: Lalo Jodlbauer/Radatz

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