Lang dauert es nicht mehr! Mit Weihnachten und Silvester klopfen wieder Freunde und Familie an die Tür. Gemütliche Atmosphäre und vor allem gutes Essen sind dann gefragt. Wir haben für Sie ein Festtagsrezept, das die Stimmung hebt und jeden zum Schlemmen bekehrt. Lassen Sie sich unsere ganz besondere Weinachstgans schmecken.

Pannonisches Gansl mit Rotkraut, Erdäpfelknödel, Maroni und Majoransaft

Zutaten:

Gansl (ca. 4 kg)

2 Orangen
2 Äpfel
2 EL Butter
1 l Bier (wenn möglich Stiegl Bockbier)
1 l Rindsuppe
weißer Pfeffer aus der Mühle
1 Majoranzweig

Semmelfülle

4Semmel
5 Maroni, gehackt
2 Eier
2 EL Sauerrahm
250 ml warme Milch
Salz, Pfeffer

Rotkraut

1 kg Rotkraut, geschnitten
1 l Blaufränkisch
1 l Johannisbeersaft
2 EL Powidl
4 Orangen (Saft)
2 EL Rohrzucker
100 g Ingwer, klein geschnitten
4 EL Balsamico
1 Prise Salz

Erdäpfelknödel

500 g mehlige Erdäpfel, am Vortag
gekocht, schälen und durchpressen
200 g griffiges Mehl
50 g Grieß
1 Ei
2 Eidotter
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Maronicreme

10 Maroni
250 ml Beerenauslese
Obers
250 ml Milch
750 ml Obers
2 Vanilleschoten
8 Eidotter
Zucker

Zubereitung:

Gansl

Gansl am Vortag mit halbierten Orangen und Majoran gut massieren. Am nächsten Tag das Gansl mit den halbierten Äpfeln, Orangen und der Semmelfülle stopfen und bei 140 Grad circa fünf Stunden ins Backrohr geben. Immer wieder mit Bier und klarer Rindsuppe übergießen.

Wenn das Gansl fertig ist, herausnehmen und den Bratenrückstand einreduzieren lassen. Dann das Ganze mit etwas Staubzucker karamellisieren und mit Rotwein und Bier ablöschen. Die Sauce passieren und mit Butter vollenden. Zum Schluss die geschälten Maroni und den Majoranzweig dazugeben und kurz ziehen lassen.

Gebrannte Maronicreme

Maroni halbieren und in Zucker karamellisieren, mit der Beerenauslese ablöschen und reduzieren lassen. Zum Schluss einen Schuss Obers dazugeben und die Maroni auf acht Suppenteller verteilen.

Milch mit Obers und den Vanilleschoten aufkochen, über die Eidotter gießen und gut verrühren.

Dann die Masse über die Maroni gießen und im Wasserbad bei 120 Grad für eine Stunde ins Backrohr geben. Danach auskühlen lassen (circa drei Stunden) und mit Bunsenbrenner und Feinkristallzucker karamellisieren (brennen). Statt des Karamellisierens kann man die ausgekühlten Teller nur mit braunem Zucker bestreuen und über die Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Tag ist es karamellisiert.

Rotkraut

Alle Zutaten außer dem Rotkraut aufkochen. Dann das Rotkraut dazugeben und aufkochen, auskühlen lassen und wieder aufkochen.

Das Ganze drei Mal wiederholen.

Mehr Rezepte

„Wia ma z’Haus kochen – Menschen und Rezepte aus dem Burgenland“, 29,90 Euro, CRM Medientrend GmbH, Bestellen: Tel. 01/740 32-856

FOTO: Luzia Ellert

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