Eine aus unzähligen iPhones bestehende „Superform“ in der MAK-Säulenhalle ist die zentrale Arbeit und zugleich der Auftakt der ersten institutionellen Einzelausstellung des deutschen Zeichners, Grafikers, Malers und Skulpteurs Thomas Bayrle in Österreich.

Unter dem Titel „Wenn etwas zu lang ist – mach es länger“, nach einem Zitat des Architekten Eero Saarinen, entwickelt Bayrle eine „Erzählung“ zur Interaktion zwischen Kommunikationsdesign, Individuum und Gesellschaft.

Im Rahmen der Ausstellung beleuchtet Bayrle die MAK-Sammlung. Mit grafischen, skulpturalen, malerischen, textilen wie installativen Arbeiten verbindet er mehrere Räume – MAK-Säulenhalle, MAK DESIGN LABOR, MAK GALERIE und MAK- Schausammlung Gegenwartskunst – zur Projektionsfläche für seine Interpretation von „Social Fabric“, soziale Verflechtungen, die er an die Kunst des Webens anlehnt.

„Superformen“

Bayrles „Superformen“ – Collagen aus einer großen Anzahl von Miniaturbildern – ergeben im Zusammenspiel ihrer Einzelteile einen Mikro- und Makrokosmos. Durch die Vervielfältigung von „Zellen“, Bildern und analogen wie digitalen ornamentalen Formen können seine Arbeiten als Statements zu Masse und Massenproduktion gelesen werden.

Thomas Bayrle

Bis 2. April 2018, MAK, 1., Weißkirchnerstraße 3, Tel. 01/711 36-0, www.mak.at

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