­Kulturfans aufgepasst! Harald Serafin feiert sein Comeback bei den Seefestspielen Mörbisch. In Franz Lehárs Operette „Das Land des Lächelns“ wird der ­Publikumsliebling von 11. Juli bis 24. August auf der Bühne stehen.

Eine gänzlich ungewohnte Rolle übernimmt Serafin in der Operette „Das Land des Lächelns“ bei den Seefestspielen Mörbisch. Er spielt den Ober-Eunuchen. „Vom Befrackten werde ich jetzt zum Beschnittenen“, scherzt Harald Serafin. Obwohl er anfangs gar nicht recht wusste, wie er auf das Angebot von Peter Edelmann reagieren soll, hat er dann doch zugesagt.

„Bravo, endlich mal was anderes“

Dazu motiviert haben ihn letztlich auch die hocherfreuten Reaktionen seiner Gattin Inge „Mausi“ Serafin – „Bravo, endlich mal was anderes“ – und seines Bühnenpartners Otto Schenk. „Bist du wahnsinnig?“, meinte der zum zweifelnden Serafin. „Das ist eine der besten Rollen in dieser Operette. Kurz, du kommst gut an und du kassierst.“ Freilich wird der Part für Serafin aufgewertet und auch ein Lied wird für die Rolle kreiert.

Vom Wiener Prater nach China

Darüber hinaus plant Peter Edelmann noch allerhand weitere Überraschungen für die kommende Spielzeit. „Ich will dem Publikum eine ganze Reihe von Wow-Effekten servieren“, sagt er. Das Bühnenbild etwa wird die Gäste auf eine Reise vom Wiener Prater bis nach China entführen. Das Leading-Team rund um Thomas Rösner (Musikalische Leitung), Leonard C. Prinsloo (Regie, Choreografie), Walter Vogel­weider (Bühnenbild) und Cristoph Cremer (Kostümbild) hat sich jedenfalls einiges vorgenommen.

Das Land des Lächelns

Foto: © Kristian Bissuti